R. I. P. (erstfassung)

Veröffentlicht auf von triebtaeterin


Es gibt Menschen, die sagen: ''die Zeit heilt alle Wunden.'' Diesen Menschen möchte ich gerne mit einem Basballschläger das Gesicht zertrümmern um ihnen zu zeigen wie toll dieses fette, geflügelte, aus dem Maul stinkende Schwein namens Zeit alle muttergefickten Wunden heilt. Der Tod an sich, der er mit seiner verrückten Schwester Dementia im Mare Tranquilitatis auf den Mond haust ist nunmal ein verdammter Hurensohn. Klar: man muss zugeben, dass er irgendwie alt geworden ist. Nix mehr hier mit Pest oder Weltkriegen… aber trotzdem scheint er in den letzten Jahren irgendwie auf Pepp zu sein. Wenn es sich jährt, dass der Bastard (Tod) einem seelisch richtig in die Fresse geboxt hat, dann sind die meisten Menschen noch trauriger als zuvor. Mir geht es anders. Für mich macht es keinen wirklichen Unterschied, ob sich ein Geliebter Mensch vor einer Woche, sieben Monaten oder nunmehr zwei Jahren entschieden hat sich in die Ewigkeit auf zu machen. Zumindest habe ich das letztes Jahr so empfunden. Klar: man wird an diesen einen Tag vor, in meinem Fall, zwei Jahren mehr erinnert als sonst, aber ich denke: dass das ja an der Gesamtsituation nichts ändert. Nur eins soll noch gesagt sein. An dich: Ich denke jeden Scheiß Tag an dich an dem es Gott hell werden lässt. Ich vermisse dich, doch bin insofern guter Dinge, als dass ich weiß, dass es dir jetzt besser geht und du immer bei mir bist. Grüß alle anderen die da mit dir chillen… Opa, Elvis, John Lennon und alle anderen, die der Hurensohn Tod schon mit sich genommen hat P. S.: dieses Jahr bekommst du einen Platz auf meiner Haut ;) Ich liebe dich Vielen Dank, Autogramme gibt's später. JD

Veröffentlicht in Gedankliche Ejakulation.

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